Blog erstellen mit WordPress: 12 Schritte

12 Schritte Blog Anleitung

Da du hier gelandet bist, suchst du vermutlich nach einem Tutorial bzw. nach Informationen wie man seinen eigenen Blog oder eine Website aufbaut. Genau das werde ich in diesem Beitrag Schritt für Schritt erklären…

Viele denken immer noch, dass man dazu irgendwelche Programmierfähigkeiten braucht. Doch ich kann dich beruhigen du wirst mit dieser Anleitung keine benötigen, denn es gibt schon eine Menge hilfreicher Tools die dir das ganze ersparen. Und nein ich rede hier nicht von einem Baukasten wie Jimdo oder Wixx. Diese sind zwar noch einfacher zu bedienen, sind aber bei weitem nicht so vielfältig und professionell wie WordPress.

Wozu brauchst/möchtest du einen Blog?

Ich merke gerade, dass die Antwort auf diese Frage schon eigentlich der erste Schritt zum eigenen Blog ist. Denn du musst dir natürlich über ein Thema für deine Website im klaren sein. Es muss etwas sein wofür du dich interessierst oder wo du sehr viel bescheid weißt. Denn du wirst ja regelmäßig über etwas schreiben müssen/wollen um Leser für dich zu gewinnen. Diese Leser wirst du wie es mit einem Blog üblich ist über Google gewinnen. Und das geht in dem du über interessante/aktuelle/nützliche/wissenswerte Sachverhalte schreibst oder Probleme löst für die andere Menschen Lösungen suchen. Wie das ganz genau geht. Erkläre ich dir in meinem Beitrag „Wie bekomme ich Besucher auf meine Seite“.

Kommen wir jetzt aber zu den 12. Schritten zu deinem eigenen Blog.

Webhoster finden

Dein Blog muss natürlich irgendwo gehostet werden. Das bedeutet ganz vereinfacht gesagt liegen irgendwo alle deine Dateien zu deiner Website auf einem Server. Und diesen Server mietest du bei deinem Webhost. Dieser kümmert sich darum, dass deine Website erreichbar ist. Von diesen Anbietern gibt es inzwischen extrem viele und deshalb gibt es auch schon eine Menge Webhoster Vergleichsseiten wie z.B experte.de. Allerdings finde ich die Vergleichsseiten für Anfänger und jemandem der sich mit dem Thema noch nicht außernander gesetzt hat sehr kompliziert. Dort steht was von SSL, Gigabyte, Datenbank usw. ..aber was bedeutet das alles genau und wie viel Gigabyte brauchst du?

Ich kann dir aus eigener Erfahrung sagen das du mit einem 10GB Vertrag für’s erste absolut bedient sein wirst. Das Ding ist, solltest du jemals mehr brauchen kannst du deinen Vertrag bei deinem Anbieter auch einfach upgraden. Eine SSL-Verschlüsselung ist auf jeden Fall Pflicht aber dies bietet so ziemlich jeder Webhoster an. Hast du keine SSL Verschlüsselung wird deine Seite dem Besucher als „unsicher“ markiert und auch die Suchmaschine wird dich dadurch schlechter platzieren. Ich habe Erfahrungen mit netcup, webgo und ionos. Und ich kann dir als Anfänger davon wohl am meisten Ionos empfehlen. Wobei, dass natürlich nicht der schnellste Anbieter ist. Wenn du also eher Wert auf Schnelligkeit legst kannst du webgo nehmen. Wenn du allerdings noch unsicher bist und nicht so viel Ahnung hast hoste deinen Blog bei Ionos. Einen näheren Erfahrungsbericht kann ich vielleicht in Zukunft über die drei Anbieter mal schreiben.

Den richtigen Domainnamen wählen

Deinen Domainnamen kannst du direkt wenn du dich bei deinem Webhoster regestrierst festlegen und kaufen. So eine Domain kostet gerade mal ca. 8€ pro Jahr. Ein Domainname ist übrigens die Adresse deiner Website. Bei mir z.B edformatik.de. Überlege dir vorab gut wie du deine Website bennen möchtest. Wenn du natürlich schon einen komplett coolen Namen hast von dem du überzeugt bist, so kannst du diesen natürlich sofort nehmen. Aber es ist auch auf jeden Fall ratsam hier schon einmal eine Minmap zu erstellen wo du dir ein paar Gedanken zu deinem zukünftigen Inhalt aufschreibst. Wenn deine Website „karotten-henry.de“ heißt du aber über deine Wanderungen schreibst, wirst es für den Besucher eventuell schwer sein sich den Namen zu merken und ihn mit Wanderungen zu verbinden. Auch werden Suchmaschinen schlecht verstehen worum es da eigentlich geht auf deiner Seite. Ein besserer Name für das Bloggen übers Wandern im Schwarzwald wäre also eher „www.schwarzwald-wandern.net„.

WordPress installieren

Ich kann hier leider kein Tutorial oder eine genau Beschreibung einer WordPress Installation reinschreiben, da es auf den Anbieter ankommt bei dem du deinen Blog machen möchtest oder schon gemacht hast. Jeder der oben genannten Anbieter hat eine genaue Beschreibung auf seiner Hilfe-Seite und je nach Vertrag & Anbieter hast du WordPress schon direkt installiert. Ich hoste meinen Blog hier z.B bei webgo und musste WordPress dort selbst installieren. Ich empfehle jedem Anfänger aber erst einmal einen Vertrag zu wählen wo die Installation für dich vom System übernommen wird.

Theme auswählen

Ein Theme ist das Grunddesign deines Blogs und hier gibt es so viel Auswahl, dass man schnell darauf lange Zeit hängen bleiben kann. Wie du an meinem Blog erkennen kannst lege ich darauf nicht den aller größten Wert. Das liegt daran, dass ich hier erstens nichts künstlerisches tue und zweitens daran, weil die meisten User bei mir die Website mit dem Handy besuchen. Und da geht das meiste vom Design sowieso unter.

Was ist bei der Theme-Wahl zu beachten?

Du musst natürlich schauen, dass das Theme zu deinem Content passt. Wenn du über Kunst schreibst oder Fotografien veröffentlichst sollte dein Design dementsprechend stilvoll aussehen, denke ich. Wenn du nur Tutorials schreibst oder sowas, dann musst du eventuell nicht so viel auf das Styling achten. Natürlich musst du trotzdem noch mit deiner Website zufrieden sein wenn du sie anschaust. Aber für Google und deinen Umsatz ist das halt wenig wichtig, wenn du auf deiner Seite sowieso nichts verkaufst.

Alles was deine Website verlangsamt und bei Google unbeliebter macht:

  1. Viel CSS
  2. Abgerundete Ecken bei Bildern und Kasten
  3. Farbverläufe
  4. Gr0ße Bilder
  5. Doppelter Content durch zu lange Textausschnitte bei vorgeschlagenen Beiträgen
  6. Endlose Kategorie oder Startseiten, wo man ständig scrollen kann
  7. Riesige Header Bilder
  8. Große Thumbnails

Kostenlose Themes

Bei WordPress selbst gibt es endlos viele kostenlose Themes die du dir runterladen und bearbeiten kannst. Je nach Theme kannst du mehr oder wenig daran noch verändern. Die Struktur ist immer fest und gar nicht veränderbar. Ein kostenloses Theme ist durchaus auch in Ordnung und hindert deinen Blog nicht daran viele Besucher zu bekommen.

Kostenpflichtige Themes

Dann gibt es natürlich noch kostenpflichtige Themes wie DIVI oder BeTheme wo du viel mehr personalisieren und individualisieren kannst ohne von HTML, PHP oder CSS Ahnung zu haben. Das sind schon beinahe Baukastensysteme. Diese haben den Vorteil, dass sie sehr individuell sind. Allerdings kann das sehr mühselig werden oder in einem CSS Massaker enden.

Plugins installieren

Nachdem du jetzt ein Design hast, fehlen deiner Website immer noch einpaar wichtige Funktionen. Und für diese musst du nun Plugins installieren. Dafür gehst du in der linken Leiste auf „Plugins“ -> „Installieren“.

Wichtige Plugins für deine Website

Zuerst einmal das hier sind meine Plugins und ich habe damit sehr gute Erfahrungen gemacht. Es kann gut sein, dass du irgendwo andere Empfehlungen liest oder später mal merkst, dass du mit anderen Plugins besser zurecht kommst. Aber Plugins die diese Funktionen haben wirst du bestimmt brauchen.

Wichtige Plugins für WordPress

Antispam Bee

Dieses Plugin schützt dich vor Spam-Kommentaren unter deinen Beiträgen.

Broken Link Checker

Wie du auf dem Bild siehst ist dieses Plugin bei mir nicht aktiviert. Denn das ist nicht so gut für das Laden der Website. Deshalb mache ich es nur ab und an mal an damit es die „kaputten“ Links meiner Seite checkt. Es zeigt dann an wo ein Link nicht mehr zur ursprünglichen Seite führt und man kann ihn dann im Plugin ganz einfach ersetzen. Kaputte Links führen zu schlechter Indexierung deiner Seite. Also eine absolute Empfehlung!

Classic Editor

Dieses Plugin ermöglicht das Schreiben mit dem älteren Editor von WordPress. Seit einem Uptade wurde dieser nämlich verändert und so einige User sind mit ihm unzufrieden bzw. sind schon lange dabei so wie ich und haben sich einfach daran gewöhnt. Wenn du also ganz neu bist kannst du ja versuchen dich an den neuen Gutenberg Editor zu gewöhnen und brauchst dieses Plugin eventuell nicht.

Easy Table of Contents

Dieses Plugin erstellt für dich von ganz automatisch ein Inhaltsverzeichnis in deinem Beitrag. Das ist nicht nur übersichtig für deine Besucher und ermöglicht ihnen eine einfachere Navigation auf deiner Seite sondern bringt dir auch Vorteile bei Suchmaschinen. Also wirklich sehr zu empfehlen!

Insert Headers and Footers

Du wirst am Anfang einige Seiten in deinen Header hinzufügen musst. Da dies hier eine Anleitung für einen Blog ist ohne HTML Kenntnisse zu haben ist dieses Plugin sehr sinnvoll. Du gehst einfach bei Einstellungen in das Plugin rein und siehst zwei Felder „Header“ und „Footer“. Dort kannst du deine Code-Schnipsel von z.B Google Analytics eintragen.

No Category Base

WordPress erstellt für dich automatisch Links zu deinen Kategorien und schreibt in den Link das Wort „category“ dazu. Wenn du bei mir auf deine Kategorie gehst, siehst du allerdings so einen „sauberen“ Link.

Kategorie aus WordPress Link entfernen

Für Suchmaschinen ist dieser Link besser und es macht deine Links kürzer.

The SEO Framework bzw. SEO Tool

Ich habe bei mir jetzt das SEO Framework Tool installiert. Generell brauchst du auf jeden Fall ein SEO Tool. So nennt man ein Plugin, dass dir anzeigt wie suchmaschinenfreundlich dein Beitrag ist. Da empfehle ich dir für die Anfänge eher ein Tool wie Yoast SEO oder Rank Math. Dort ist nämlich viel mehr erklärt und es geht viel genauer auf deinen Text ein den du schreibst. SEO Framework ist meiner Meinung nach eher was für fortgeschrittene Leute die wissen was sie zu tun haben. Yoast und Rank Math bieten auch beide zahlreiche Beitrage und Guides an.

SEO heißt ausgeschrieben übrigens „Search Engine Optimization“, auf deutsch also: Suchmaschinenoptimierung.

WP Cookie Consent

Dieses Plugin informiert deine Besucher darüber, dass du Cookies speicherst. Du kennst das ja schon selbst vom Surfen auf anderen Websites. Jedes mal wenn man neu auf einer Seite ist muss man diese Erklärung bestätigen. Es gibt zig verschiedene Plugins die diese Funktion übernehmen. Ich habe dafür WP Cookie Consent, weil es sehr einfach ist. Den Text und die Buttons kannst du natürlich dann im Plugin unter Einstellungen noch umschreiben.

WP-Optimize

WP-Optimize hilft dir dabei deinen Blog zu beschleunigen. Es kann für dich Code & Bilder komprimieren und den Cache löschen. Das alles macht deinen Blog attraktiver für Google und andere Suchmaschinen. Für den Start und auch darüber hinaus wird dir dieses Plugin absolut reichen.

Warum nicht noch mehr Plugins?

Es gibt noch zig andere Funktionen die mit Plugins realisiert werden. Wie z.B Autoren Boxen, Sterne Bewertungen für Beiträge irgendwelche Effekte, Teilen Buttons und noch viel viel mehr. Und wenn du am Anfang alle diese Möglichkeiten und Beschreibungen sehen wirst, neigst du vielleicht dazu dir jeden Schnick-Schnack zu installieren. Aber bedenke, dass deine Website mit jedem Plugin mehr langsamer laden kann. Und der Pagespeed deiner Website ist für Suchmaschinen und natürlich auch für die User sehr wichtig. Wenn du die schönste Seite haben wirst die ultra langsam ist, wird diese Schöhnheit vermutlich niemals jemand sehen.

Kategorien & Tags erstellen

Es ist von Vorteil schon direkt beim Start deines Blogs die Struktur festzulegen. Mache dir am besten vielleicht eine Mindmap mit allen Themen und konkreten Fragestellungen die du in deinem Blog behandeln willst. Wenn du schon Pläne für konkrete Beiträge hast wie z.B „Wie schaffe ich es mehr Wasser zu trinken„, kannst du anhand deiner Mindmap dann schauen welchen „Überbegriff“ das ganze dann hat. Das ist dann nämlich deine Kategorie.

Meine Kategorien sind z.B Betriebssysteme, Java, Geld verdienen, Studenten Sachen, usw.. In der Kategorie Studenten Sachen sind alle Beiträge die Studenten interessieren, in der Kategorie Betriebssysteme werden alle Themen die mit Betriebssystemen zutun haben behandelt, etc.. Kategorien können dann noch Unterkategorien haben. Eine Unterkategorie der Kategorie „Betriebssysteme“ kann dann z.B „Windows“ sein. Und in dieser Unterkategorie wären dann alle Beiträge die sich um das Betriebsysteme „Windows“ drehen. Natürlich braucht bei weitem nicht jede Kategorie eine Unterkategorie.

Bei Tags musst du aufpassen. Ich habe schon einige Blogs gesehen die ihren eigenen Blog mit Tags zuspamen. Tags sind dazu da den Inhalt deines Beitrags noch genauer und präziser zu machen. Ein kleines Beispiel zu Blog-Tags:

Du hast die Kategorie „Autos“ deren Unterkategorie VW, BMW, Audi sind. Nun schreibst du einen Beitrag über einen 30 Jahren alten VW. Und später mal wieder über einen 50 jahre alten BMW. Irgendwann bietet es sich an den Tag „Oldtimer“ zu erstellen und diese Beiträge damit zu „taggen“. So kann der User wenn er noch mehr über Oldtimer lesen möchte, in deinem Beitrag auf „Oldtimer“ klicken und bekommt dann die Beiträge alles Autos über Oldtimer zu sehen.

Von Beginn an eine gute Struktur zu machen obwohl der Blog noch leer ist macht deshalb Sinn, weil der User und vor allem die Suchmaschine durch deinen Blog dann viel besser navigieren kann & das führt dann automatisch zu Besuchern. Außerdem kann es wenn du später mal mit hunderten von Beiträgen Strukturveränderungen vornimmst mit Google zu Problemen kommen und du verlierst deine Suchmaschinen-Rankings.

Seiten anlegen

Wenn deine Plugins nun alle stehen kannst du dich daran machen deine Seiten zu erstellen. Da wir hier überwiegend davon ausgehen, dass du vor hast einen Blog zu erstellen wirst „richtige“ Seiten kaum brauchen. Du kannst z.B ein „Über mich“, „Über mein Blog“ erstellen. Deine anderen Seiten sollten am besten direkt deine Kategorien-Seiten sein. Diese erstellt WordPress für dich automatisch.

Dazu gehst du auf „Design“ -> „Menüs“. Dort wählst du das Primäre Menü oben. Drückst dann auf „Kategorien“ und setzt ein Haken bei den Kategorien die du in deinem Menü als „Seiten“ haben möchtest. Wenn jetzt ein Besucher deiner Website alles zum z.B Thema „Nüsse“ haben möchte, einfach auf „Nüsse“ navigieren und dort werden automatisch alle deine Beiträge über Nüsse auftauchen.

Pflicht Seiten

Das Impressum und eine Datenschutzerklärung sind Pflichtseiten die auf deinem Blog unbedingt vorhanden sein müssen. Du kannst dir kostenlos bei e-recht24 eine Datenschutzerklärung und ein Impressum erstellen lassen. Im Impressum musst du auch deine Daten wie Name, Adresse, Telefonnummer und E-Mail eintragen.

E-Mail einrichten

Dies ist natürlicher kein zwingender oder wirklich notwendiger Schritt um mit deinem Blog weiter zu machen aber ich empfehle es trotzdem zu tun. Da du im Impressum deine Kontaktdaten veröffentlichst und dazu auch eine E-Mail gehört, wirst du viele Nachrichten bekommen. Und ja selbst wenn du erst frisch losgelegt hast oder gar nicht planst Businessanfragen zu bekommen – du wirst trotzdem nicht wenige E-Mails von Spammern & Bots erhalten. Es wäre lästig wenn dies dein privates Postfach vollmüllt. Die E-Mail kannst du meistens direkt bei deinem Hosting Anbieter machen oder du kannst dafür auch einfach bei dem gleichen Anbieter eine einrichten wo du auch deine Private hast.

Website in Google eintragen

Heutzutage wird Google deine Website eigentlich von ganz alleine indexieren ohne, dass du noch einen Antrag stellen musst. Du solltest sie aber trotzdem eintragen um Statistiken abzurufen und damit Google dich benachrichtigen kann, falls mit deiner Website etwas nicht stimmt.

Website in Google Analytics eintragen:

  1.  Mache dir ein Account auf https://analytics.google.com/
  2. Nachdem du dich eingeloggt hast, gehe links unten auf „Verwaltung“ und dort auf „Property erstellen“
  3. Ab da ist alles selbsterklärend und du füllst nur noch Informationen über deine Website aus.
    1. Den Code den dir Google dann gibt fügst du in den Header deiner Seite aus. Dafür hast du weiter oben das Plugin „Insert Headers and Footers“ runterladen

Google Analytics Property anlegen

Die ungefähr gleichen Schritte wiederholst du jetzt noch bei Google Adsense. Das brauchst du für die automatische Werbung von Google für die du dann Geld bekommst.

Zusätzliche Traffic-Kanäle wie Social-Media

Wie schon ganz oben erwähnt sind Besucher über Google natürlich der Standard. Das heißt aber nicht, dass man sich darauf ausruhen sollte. Es gibt noch zig andere Wege Besucher auf deinen Blog zu und darauf aufmerksam zu machen. Wenn du Instagram, Facebook und co. hast kannst du dort ins Profil deinen Blog-Link eintragen. Auf so ein Instagram Profil kommen gar nicht so wenig Leute. Vielleicht überlegst du dir sogar auf irgendeiner Plattform anzufangen Postings oder Videos zu verfassen. Selbst wenn du auf Social Media kein Bock hast, gibt es noch andere Plattform die dir gute zusätzliche Besucher verschaffen können. Z.b kannst du deinen Blog mit Pinterest verbinden oder deine Links auf Tumblr teilen. Mehr dazu wie gut man solche Kanäle nutzen kann erfährst du in meinem Beitrag zu „Wie bekomme ich Traffic für meine Website“.

Monetarisierung zum Geld verdienen

So jetzt wo alles steht geht es um die Monetarisierung. Das bedeutet die Umwandlung deines Blogs und deiner Arbeit in Geld. Wenn du deinen Blog zum Geld verdienen gemacht hast, solltest du dir ja definitiv schon vor deinem Content Gedanken darüber machen wie er dir Geld einbringen soll. Und selbst wenn du deinen Blog nur für Spaß und Austausch gemacht hat lohnt es sich über die Monetarisierung mal Gedanken gemacht zu haben. Da manche dieser Wege sehr leicht umsutzen sind.

Unter „Website in Google eintragen„. Hast du deinen Blog bei Google Adsense eingetragen. Das sorgt dafür das Google jetzt deinen Besuchern auf sie zugeschnitte Werbung an passenden Stellen völlig automatisch anzeigt. Diese Einnahmen machen dich natürlich nicht zum Millionär aber decken immerhin sehr schnell schon einmal deine Kosten für den Blog. Je nach Themengebiet deines Blogs lassen sich bei ca. 300 täglichen Besuchern zwischen ca. 20-60€ verdienen. Aber das ist nur ein von vielen Möglichkeiten mit deinem Blog Geld zu verdienen. Google Adsense ist natürlich nicht die einzige Möglichkeit. Es gibt noch viele andere Wege wie das Amazon Partnerprogramm, Affiliate Netzwerke, Spenden einbinden usw.

Beiträge schreiben

Jetzt hast du alles erledigt und es wird Zeit Kontent zu produzieren. Wie schon in der Einleitung angedeutet sollten deine Beiträge einen gewissen Mehrwert liefern. Dieser Blogbeitrag zeigt dir z.B wie du einen WordPress Blog erstellst. Natürlich musst du nicht nur irgendwelche Anleitungen schreiben. Es bietet auch Mehrwert über etwas aufzuklären, Sachverhalte zu erklären und wie gesagt „Probleme“ zu lösen. Da du ja einen Blog gestartet hast, bietest du Wissen und großes Interesse an einem bestimmten Themengebiet und dieses Wissen oder deine Erfahrung solltest du in deinem Blog auch vermitteln. Wie du dann bei den Suchmaschinen weiter oben platziert wirst und was es für „Regeln“ beim Schreiben eines Blogbeitrags gibt erkläre ich in einem anderen Tutorial von mir. Denn dieses Thema bedarf ein paar Worte. Allerdings solltest du dennoch schon einmal schreiben, schreiben & schreiben um Erfahrung zu sammeln und deinen Stil zu entwickeln.

Offene Fragen

Ich hoffe der Beitrag hat dir geholfen einen eigenen Blog zu erstellen. Hier wurde natürlich nicht alles im aller kleinsten Detail erklärt, denn über jedes dieser Themen gibt es nicht umsonst noch zig einzelne Beschreibungen. Und ich setze voraus, dass du dich selbst damit noch näher beschäftigt. Allerdings erklärt der Blog schon einmal alles was zu wissen brauchst oder nach was du zu suchen brauchst. Wenn du noch offene Fragen oder Ergänzungen hast, kannst du sie mir gerne in die Kommentare schreiben und ich werde sie dir zeitnah beantworten. Wenn du alles im Detail und in Videoformat anschauen möchtest empfehle ich dir mein YouTube-Tutorial anschauen.

 

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